Rakhyrs Reise, Teil 3: Die Leiche

Als Rakhyr am nächsten Morgen erwachte, waren die Männer bereits weggeritten.

Etwas verspannt streckte sie sich. Sie hatte lange darüber nachgedacht, ob sie den Männern die Geschichte über Mareks Zahlungsunwilligkeit glauben sollte. Aber Mareks Haus lag noch maximal einen Tagesritt entfernt – wenn sie zurück ritt, müsste sie vier weitere Tage im Kalten verbringen.

Ein paar Stunden später erreichte sie die Hütte von Marek. Voller Vorfreude auf einen geheizten Raum riss sie die Tür auf – und fand Kälte und Dunkelheit vor.

Es war kein Mensch zu sehen, also entzündete sie selbst ein Feuer und die Kerzen.

Während die Hütte langsam wärmer wurde, schaute sie sich um.

Im Schlafraum stieß sie auf eine Männerleiche – vermutlich Marek. Der arme Mann lag zwar im Bett, aber war definitiv nicht einfach so gestorben. Er hatte mehrere Stichwunden am völlig durchgefrorenen Körper. Seine linke Hand fehlte, und auf seiner Stirn hatte jemand mit vier Schnitten eine Art W eingeritzt.

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