Underbergs Reise, Teil 5

Underbergs Blick schweifte durch das vor ihm liegende Tal. Sie hatten die Berge nach 2 anstrengenden Tagen hinter sich gelassen und er konnte endlich das Ziel dieser zermürbenden Reise ausmachen.
Unten am Fluss machte er einen, nun ja, größeren Holzverschlag möchte man meinen, aus. Die Nordmänner hatten sich aus den Resten ihres Schiffes einen provisorischen Schutz gegen den Winter gezimmert.
John rief etwas, doch der Wind war zu stark. Nicht dass Underberg viel auf seine Meinung gegeben hätte. Dieser Mann nahm es zu ernst mit seinen Pflichten. Fast konnte Underberg Joachims schelmisches Lachen vernehmen. Er wusste wie sehr er dieses Tamtam hasste. Underberg schnaufte. Er wollte es nur noch hinter sich bringen und dann schnell zurück in seinen warmen Turm in Eckhardsweiler.
Er lief einfach los.
„Mal sehen, was das für Wilde sind. So können sie zumindest ihre Behausung nicht stehen lassen. Es entspricht nicht mal annähernd unserem Standard. Und unansehnlich ist es auch.“
Underberg stiefelte los, dicht gefolgt von einem schimpfenden Hauptmann und seinem Gefolge.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.